Wunderbares Wandern in ITALIEN

Sardinien Wanderurlaub - Iglesiente, Gennargentu, Supramonte, Ogliastra

Karte: <strong>Sardinien Wanderurlaub</strong> - Iglesiente, Gennargentu, Supramonte, Ogliastra

Anforderungen  -

Wanderungen ohne technische Schwierigkeiten, teilweise lang und weglos, Trittsicherheit und Kondition für reine Gehzeiten zwischen 4 und 6 Std. sind erforderlich.

Unterkunft

Wechselnde Unterkünfte, 4 insgesamt, in den verschiedensten Bergregionen, gute Hotels, ein Landgut und ein Berggasthaus. Die Mahlzeiten, köstliche Spezialitäten der heimischen Küche, auch mal Mittag- statt Abendessen, werden in der Unterkunft oder außerhalb eingenommen.

Leistungen

Eintritte und Transfers im Begleitbus laut Programm, Halbpension im Doppelzimmer, VDB Kultur- und Bergwanderführer.

Treffpunkt: Flughafen Cagliari - Transfers siehe Reiseablauf
Termin: 27.04. - 08.05.2019
Reisedauer: 12 Tage
Teilnehmerzahl: 10 - 15 Personen
Investition: € 1.640,-- ab Flughafen Cagliari
Einzelzimmerzuschlag: € 300,--

Bilder und Beschreibung

Wandern auf Sardinien - Große Inselrunde

Bei dieser großen Rundreise erleben wir weite Teile Sardiniens. Während Küstenwanderungen und aussichtsreichen Gipfelbesteigungen genießen wir die schönsten Berglandschaften der Insel: Iglesiente, Supramonte, Barbagia, Ogliastra... Die Sarden selbst bezeichnen ihre Insel als "den kleinen Kontinent". Die vielfältigen Landschaften unterstreichen dieses Bild. Ihre Feste, Küche und Keller sind gekennzeichnet von uralten, noch heute lebendigen Traditionen. Die rätselhaften Steintürme, die Riesengräber und heiligen Brunnen liegen zerstreut auf der Insel und sind teilweise überbaut mit christlichen Gotteshäusern, von Feldkirchen bis hin zu romanischen Kathedralen. Wandern auf Sardinien ist eine wahre Symbiose zwischen Natur und Kultur.

Reiseablauf

Karte

1. Tag

Individuelle Ankunft am Flughafen Cagliari: Für diese Reise sind mehrere Abholungen am Flughafen vorgesehen (bei Bedarf auch am Tag vor Reisebeginn und Hotel Buchung in Cagliari möglich). Dazwischen finden Besichtigungen statt. Gemeinsame Fahrt gegen 17 Uhr mit dem Begleitbus in ca. 2:30 Std. zur ersten Unterkunft an der Westküste.

2. Tag

Eine Klippenwanderung mit bezaubernden Blicken auf die Insel „Pan di Zucchero“ (Zuckerhut) und anderen landschaftlichen Leckerbissen endet an einer einladenden Badebucht. Besuch des Messermuseums in Arbus.
Auf und Ab 500 m, Gehzeit 4 ½ Std.

3. Tag

Auf einsamen Wegen führt die Wanderung zum Punta Mumollónis, 500 m. Costa Verde und weite Teile des Südwestens - die sardischste Ecke der Insel - sind präsent.
Auf und Ab 700 m Gehzeit 5 Std.

4. Tag

Monte Arcuentu, 784 m, liegt hoch über Costa Verde. Wir besteigen ihn und besuchen danach die Piscinas und deren großartige Dünenwelt. Bankett auf sardische Art: Am Grillfeuer im einheimischen Freundeskreis.
Auf und Ab 800 m, Gehzeit 6 Std.

5. Tag

Rätselhafte Kultur einer mystischen Insel: Über 7000 Nuraghentürme wurden auf der Insel bereits entdeckt. Vermutlich gibt es genauso viele, die unter dem Erdreich versteckt sind. Felsengräber, Nuraghenbauten, Heiligenbrunnen, Feldkirchen.... Der lange Tag findet seine Krönung am Tisch der heimischen Köstlichkeiten.

6. Tag

Wanderung zum Montiferru, 1024 m, dem uralten, erloschenen Vulkan, auf dessen Boden wir Energie tanken können. Heute widmen wir uns der traditionellen sardischen Musik.
Auf 550 m, Ab 300, Gehzeit 4 Std.

7. Tag

Kulissenwechsel. Das Hochgebirge und „Höhepunkt“ Sardiniens, Punta La Marmora, 1833 m. Weit ist die Sicht und leicht die Wanderung, schön die Aussicht auf eine gemütliche Einkehr. Übernachtung im Berggasthaus in Supramonte.
Auf und Ab 700 m, 5 Std.

8. Tag

Die bizarre Karstlandschaft von Supramonte, mit tief eingeschnittenen Schluchten, verborgenen Höhlen und Felsklippen, hat auch einen höchsten Gipfel: Punta Corrasi, 1463 m, den wir heute überschritten.
Auf und Ab 900 m, Gehzeit 6 ½ Std.

9. Tag

Wir fahren nach Cala Gonone und wenn die Verhältnisse es erlauben, mit dem Boot zur Cala Luna. Hier beginnt die Wanderung an der Steilküste bis Codula di Sisine und eine Abenteuerfahrt zur Hochebene von Golgo.
Auf und Ab 900 m, Gehzeit 7 Std.

10. Tag

Die Felsnadel Pedra Longa ist Ausgangspunkt der großartigen Wanderung. Durch duftende Macchia steigt der Weg hinauf zu den wilden Klippen der Ostküste. Der Abstieg führt zu einem anderen Belvedere: Das Landesinnere.
Auf 900 m, Ab 500 m, Gehzeit 6 Std.

11. Tag

Fassettenreicher Ausflug: Wanderung durch die Landschaft der Tacchi und Tonneri, Besuch einer Karsthöhle und Führung durch das Tixtilmuseum.
Voraussichtlich fahren wir bereits heute, nach der Wanderung, nach Cagliari und übernachten dort.
Auf 500 m, Ab 300 m, Gehzeit 4 Std.

12. Tag

Transfer zum Flughafen Caglairi für den Heimflug gegen Mittag. Auch der Rückflug kann an diesem oder am nächsten Tag individuell organisiert werden.


nach oben » Reiseablauf auf einen Blick

Stimmen

Lydia

Lydia

Wandern auf Sentieri-Italia? Liebe Leute, ich sage euch, das ist eine feine Sache. Auch ich als Jungspund der Gruppe bin voll auf meine Wander- und Spaßkosten gekommen. Selbst wenn man sich morgens manchmal noch gerne länger in den Federn fläzen mochte, das frühe Aufstehen wurde immer mit abwechslungsreichen Wanderungen, kleinen und großen Überraschungen und am Abend mit einem gigantischem Abendessen belohnt. Ich habe auf Sardinien 10 Monate als Erasmus-Studentin verbracht; mit Mithra habe ich jedoch nochmal Ecken und Menschen kennen lernen dürfen, die für den „Normalreisenden“ ansonsten verborgen bleiben.

Vielen lieben Dank dafür!

Martina Muck

Martina Muck

Die Berge Sardiniens erwandern, das war schon lange mein Wunsch. Mithras Sardinien-Inselrunde war genau auf mich zugeschnitten. Die Spezialwege, zum Beispiel die Schafspfade durch die Macchia, erfordern gutes Schuhwerk und lange Hosen. Als einmal die Stimmung wegen zerkratzter Beine und der vielen Stolperfallen zu kippen drohte, kam der Schäfer Sergio wie aus dem Nichts und nahm uns mit zu seiner Hütte. Dort wurden wir mit leckeren Vorspeisen, selbstgemachter Pasta und natürlich mit am Spieß gegrilltem Lammfleisch verwöhnt. Dies war nur eine von vielen Begegnungen mit sardischen Menschen und ihren Traditionen auf dieser Trekking-Tour.

Caroline und Robert Schiffers

Caroline und Robert Schiffers

Es ist nicht leicht, es in wenige Worte zu fassen - die Reisen mit Mithra waren und sind für uns immer besondere Erlebnisse. Es sind sehr individuelle Touren, die wirklich in das Herz der jeweiligen Landschaft führen, außerdem kann Mithra durch ihre vielen Freunde vor Ort immer noch zusätzlich ein bisschen „zaubern“ - wie etwa ein spontanes Ständchen sardischer Tenöre, oder den kurzfristigen Besuch eines Dorffestes mit Tanz (Ballu tondu in ursprünglicher Tracht - wir hatten vorher nur mal unterwegs über traditionelle Musik gesprochen). Oder das Essen in den Bergen Kalabriens, mit selbstgemachtem Wein und Käse der Hirten, und noch vieles andere mehr. Wir haben dadurch nicht nur irgendwelche Wanderungen mitgemacht, sondern stets ein gutes Stück von Land, Kultur und Leben dort erfahren dürfen - Erlebnisse, an die wir uns gerne erinnern.

Angelika und Georg Seibt

Angelika und Georg Seibt

Wir waren mit Mithra in Sardinien und sind rundum begeistert. Es hat einfach alles gepaßt: die Organisation, das Hotel, die hervorragende Küche und die Auswahl wunderschöner Touren; Wanderungen, die an ganz versteckten Plätzen beginnen und hoch hinausführen - blauer Himmel, wogendes Meer und die Düfte des Südens.

Ein gelungene Mischung aus Landschaftserlebnis, gut geführten Touren, eingebettet in viele authentische und sehr interessante Informationen über Land, Leute und Geschichte. Wir lernten viel über die Geschichte Sardiniens, über Traditionen und Brauchtum der Sarden.

Kurz gesagt, Mithra hat uns nicht nur die Landschaft, die Wanderungen, sondern das Land der Sarden im Lande Italien gezeigt. Ein rundum gelungener Urlaub!

Fazit: Wir freuen uns schon auf den nächsten Urlaub mit Mithra!

Hannelore Lau

Hannelore Lau

Urlaub, die schönste Zeit im Jahr.

Es ist Vergnügen, Herausforderung, Abenteuer, eine Mischung die so vielseitig ist wie Italien mit seinen Regionen, von denen ich nun schon einige mit Mithra kennenlernen durfte. Ich fühle mich durchaus im Stande das Land auf eigene Faust zu entdecken, was auch immer mal wieder vorkommt. Doch mit Mithra zu reisen ist nicht nur ein kulinarisches Schmankerl, nein hier kann ich mich auf meine Sinne konzentrieren, die eine Fülle von Eindrücken und Wissenswertem erhalten und gleichzeitig wird die Seele gestreichelt und wenn es der Körper verlangt, wird auch mal Hand angelegt, gedehnt und gestreckt, damit man den Rest des Weges wieder geschmeidig unterwegs ist.

Gespannt bin ich auf Mithras neue Touren, fleißig wie sie ist, überrascht sie uns (mich) mit immer wieder neuen Entdeckungen und Konzepten, die eine Reise mit ihr zum Erlebnis werden lassen.

Da freut es mich als „Gesundheitsapostel“ natürlich sehr, dass bei den neuen Reisen auch für die körperlichen Bedürfnisse nach Entspannung etwas geboten wird.

Um in diesen Genuss zu kommen, bedarf es meiner nächsten Reise, die ich hoffentlich bald unternehmen kann und auf die ich mich heute schon freue.

Monika und Simone

Monika und Simone

Es war schon die zweite Reise, die wir mit Mithra unternommen haben. In Erinnerung bleiben wieder wunderschöne Tage, erlebnisreich und toll organisiert! Die Wanderungen, die kulturellen Angebote und die Unterbringungen waren abwechslungsreich, das Essen ein Hochgenuss. Der Begleitbus brachte uns zuverlässig zu den Startpunkten unserer Wanderungen und zu unseren Unterkünften. Wir haben viel erfahren. Ob es um die Geschichte und Archäologie der Insel ging, oder um die Vielfalt der in allen Farben blühenden Blumen und Sträucher… Heitere Stimmung inklusive. So wissen wir - neben tausend anderen Dingen – nun auch, dass es sich beim Zistrosenwürger nicht um einen Meuchelmörder handelt, sondern um eine sehr hübsche kleine Pflanze. Danke Mithra!

Monika und Simone

Birgit und Jan Monsma

Birgit und Jan Monsma

Nach Piemont konnten wir auch auf Sardinien mit dabei sein und in gut gelaunter Gesellschaft einen sehr persönlichen Blick auf Land und Leute teilen. Wir haben uns dabei sehr willkommen gefühlt, engagierte Museums-
und Werkstattführung eingeschlossen.
Die Rundreise mit Fahrer und Bus war wie erhofft aufs Bequemste organisiert, die Unterkünfte individuell, das Essen üppig und sehr lecker. Alle Wanderungen zeigten sehr unterschiedliche Eindrücke der Insel, ganz nebenbei erhielten wir ausführliche Anmerkungen zum gesellschaftlichen Wandel. „Selvaggio Blu“ erfuhren wir als ein gelungenes Beispiel für nachhaltigen Tourismus, der den Hirten und Bauern ermöglicht ihr Land zu zeigen und dabei Traditionen zu bewahren.


nach oben » Stimmen zu weiteren Reisen