Reiseablauf Der große Walserweg
Vom Kleinwalsertal bis zum Matterhorn
Auf den Spuren der Walser und Ihrer Geschichte
1. Tag: Fahrt mit dem Begleit-Bus vom Hauptbahnhof München über Mittelberg, dem großen Walserdorf im Kleinen Walsertal und weiter nach Bödmen (Abfahrt um 7.00 Uhr). Zusteigemöglichkeit: Kempten Hbf. Wir steigen zum Gemstelpass , 2014 m, auf und anschließend nach Hochkrumbach ab. Übernachtung im Gasthaus.
Auf 850, Ab 350 m, Gehzeit 4 Std
2. Tag: Von Schröcken aus überschreiten wir den Fürggele, 2145 m, und nach langer Hangquerung steigen wir hinab nach Buchboden. Der Bus erwartet uns schon und wir fahren ins Seetal, dann mit der Seilbahn zur Douglas-Hütte am Lüner See (Rätikon), 1970 m. Übernachtung im Lager.
Auf 900 m, Ab 1250 m, Gehzeit 7 Std.
3. Tag: Um den See herum steigen wir auf zum Verajöchle, 2330 m, und von dort weiter zum Schweizertor, wo die Grenze nach Graubünden überschritten wird. Auf der anderen Seite verläuft der Weg direkt unterhalb der Drusentürme. In St. Anthönien, einer weit verstreuten Walser-Siedlung erwartet uns der Begleitbus. Übernachtung im walserischen Prätigau im Lager.
Auf 500 m, Ab 1100 m, Gehzeit 7 Std.
4. Tag: Wanderpause: Die Stationen heute: Das Heimatmuseum in Klosters, die romanische Kirche von Zilis mit prächtigem Deckengemälde und das alte Passdorf Splügen mit Patrizierhäusern. Übernachtung im Gasthaus.
5. Tag: Heute geht es über den Valserberg nach Vals. In diesem alten Walserdorf finden sich prächtige Doppelhäuser aus Holz und Schindeln. Fahrt durchs Bündner Oberland, hier oder nahe der Grenze zum Tessin beziehen wir das Quartier.
Auf 900 m, Ab 1250 m, Gehzeit 6 Std.
6. Tag: Ein besonders schöner Abschnitt steht heute bevor: Hinauf zum Passo Naret, 2438 m. Vorbei an malerisch gelegenen Bergseen geht es nach langer Hangquerung hinab in das Val Sambuco und zur Straße. Von hier bringt uns der Bus in das Valle Maggia hinab. Die schönen Tessiner Steinhäuser stehen in den Orten dicht zusammen und bilden herrliche Plätze. Übernachtung im Gasthaus.
Auf 1100 m, Ab 700 m, Gehzeit 6 Std.
7. Tag: Bosco Gurin, 1503 m, höchstgelegene Gemeinde und die einzige deutschsprachige Siedlung im Tessin. Vor dem Aufstieg noch ein Streifzug durch das Dorf mit traditioneller Walliser Architektur, dann Aufstieg zur Guriner Furka, 2323 m, der Grenze zwischen Tessin und Piemont. Der Abstieg führt in das Val Formazza, auf walserisch „Pomat“. Damit ist der Tag nicht abgeschlossen, es folgt der Aufstieg zur Hütte. Nacht im Lager.
Auf 1500 m, Ab 1100 m, Gehzeit 7 Std.
8. Tag: Aufstieg zum Vanninosee, Passo Scatta Minoia, 2599 m, und zum Albrunpass, 2409 m. Wir sind wieder in der Schweiz, genauer im Oberwallis. Der Abstieg führt nach Binn. Dann fahren wir talauswärts zum Gasthaus.
Auf 1000 m, Ab 1450 m, Gehzeit 8 Std.
9. Tag: Am Morgen geht es im Bus zum Stausee Mattmark im Saastal. Wir setzen unsere Wanderung durchs Täli zum Monte-Moro-Pass, 2984 m, fort, wo wir erneut die Grenze nach Italien überschreiten. Hier oben haben wir einen großartigen Rundblick auf die Viertausender-Eisriesen und die schönste Sicht in die Ostwand des Monte Rosa. Abstieg nach Macugnaga, dem um 1200 gegründeten Hauptort „Z´Makana”. Übernachtung im Gasthaus.
Auf 700m Ab 1600 m, Gehzeit 7 Std.
10. Tag: Auf alten Saumpfaden geht es durchs Valle Quarazza zum Türli Furgge, auf italienisch Colle del Turlo, 2738 m. Der Abstieg führt hinunter in das obere Sesia-Tal. Übernachtung im Lager.
Auf 1500 m, Ab 1300 m, Gehzeit 8 Std.
11. Tag: Abstieg zum Bus und Fahrt nach Riva. Von hier steigen wir hinauf zum Colle Valdobbia. Dann folgt der Abstieg nach Gressoney St. Jean in Aosta. Faszinierend ist die Walserarchitektur der Häuser. Eine weitere Stunde im Aufstieg muss noch sein bis zur Hütte. Nacht im Lager.
Auf 1400, ab 1100 m, Gehzeit 7 Std.
12. Tag: Aufstieg zum Colle Pinter, 2777 m, und Rast mit Fernblicken vom Mont Blanc bis zum Matterhorn. Dann abwärts zum malerischen Weiler Cuneaz und hinab Richtung Val d’ayas, zur Übernachtung im Berggasthaus.
Auf und Ab 950 m, Gehzeit 6 Std.
13. Tag: Erst hinab ins Tal und Fahrt nach San Giacomo. Dann zum Colle Cime Bianche, 2982 m. Weiter geht die Wanderung zur Mittelstation der Seilbahn, die von Cervinia kommt, und mit der wir zur Bergstation Testa Grigia, 3480 m, hochfahren. Ein letztes Mal überschreiten wir die Grenze zum Wallis. Über den Theodulgletscher hinab nach Trockenersteg und mit der Seilbahn hinunter nach Zermatt, dem Endpunkt unserer Weitwanderung. Endlich das Matterhorn von seiner Schokoladenseite! Mit der Eisenbahn geht es nach Täsch und mit dem Bus zum Gasthaus.
Auf und Ab 1400 m, Gehzeit 8 Std.
14. Tag: Sehr früher Aufbruch und Rückfahrt über Kempten zum Hauptbahnhof München. Voraussichtliche Ankunft in München gegen 17 Uhr.