Reiseablauf Piemont
GTA, Grande Traversata delle Alpi
Weitwandern, Kultur erleben, Antipasti genießen
1. Tag: Fahrt ins Piemont mit dem Begleitbus um 6 Uhr ab Hauptbahnhof München. Zusteigemöglichkeiten an den Autobahnraststätten Inntal und Innsbruck. Fahrtzeit ca. 10 Std. Erste Übernachtung in der Einsamkeit der Seealpen.
2. Tag: Wir starten mit dem Aufstieg zum Colle di Fenestrelle, 2463 m. Von diesem „Fenster“ aus haben wir erste großartige Eindrücke von den Seealpen ringsum, mit dem Ghiacciaio del Gelas als dem südlichsten Gletscher der gesamten Alpen. Abstieg zum Lago del Chiotas und zur Genovahütte, 2010 m, zur Übernachtung auf Lager.
Auf 1300 m, Ab 450 m, 5 Std.
3. Tag: Die Seealpen liegen nur zu einem kleinen Teil auf italienischem Territorium. Die Cima Argentera, die „steinerne Königin“ und mit 3297 m der höchste Gipfel dieses wenig bekannten Massivs, ist auch heute im Blickfeld. An seinen Abhängen wechseln wir die Seite in das Val di Gesso, zum Gasthaus.
Auf 600 m, Ab 1300 m, 6 Std.
4. Tag: Durch die Dolomiten von Cúneo verläuft heute der Weg, über Weiden und entlang von Seen, die alle eingerahmt sind von karstigen Gipfeln. Überschreitung in das Maira Tal.
Auf 1100 m, Ab 950 m, 5 ½ Std.
5. Tag: Der Monte Bellino, 2942 m, der „hübsche Berg“, ist leicht zu besteigen. Damit verlässt der GTA das Herzstück der Dolomiten von Cúneo. Abstieg ins Val Bellino und Streifzug durch die pittoresken Dörfer.
Auf und Ab 1300 m, 7 Std.
6. Tag: Der mächtige Bergstock des Monte Viso, 3841 m, ist der höchste der Cottischen Alpen und gibt bereits seit Tagen wie eine Wegmarke die Richtung an. An seinen Flanken vorbei erreichen wir den Valantapass, 2811 m. Der Weg senkt sich dann hinunter ins "Blumental", das Val Queyras auf der französischen Seite. Übernachtung im Gasthaus.
Auf 1300 m, Ab 1000 m, 7 Std.
7. Tag: Rückkehr nach Italien über den Col d´Abries, 2662 m. Mont Viso im Norden, das Germanascatal unter uns, das zu den Waldensertälern zählt. Die Waldenser, 1184 vom Papst exkommuniziert und verfolgt, versteckten sich in den Bergtälern des Piemont. Übernachtung im Lager
Auf 1100 m, Ab 400 m, 5 Std.
8. Tag: Abstieg ins Tal und zu unserem Begleitbus. Im Museum von Ghigo erfahren wir mehr über Sprache und Traditionen der Waldenser. Die römische Stadt Susa ist heute unser kulturelles Highlight. Fahrt dorthin und Stadtbummel zu den Hauptsehenswürdigkeiten: dem Arco di Augusto aus dem Jahre 8 n. Chr. und dem romanisch-gotischen Dom mit Campanile, Fresken und geschnitztem Chorgestühl. Anschließend Szenenwechsel und Auffahrt zur Hütte, am Fuß des Rocciamelone.
Ab 500 m, 3 Std.
9. Tag: Zum Rocciamelone, 3538 m, dem höchsten Punkt dieser Reise. Er gehört zu den "leichten Dreitausender der Alpen". Rund um die kleine Kapelle am Gipfel staunen wir über das prächtige Panorama. Die vergletscherte Welt der Alpen. Die Täler und Ebenen bilden einen erstaunlichen Kontrast. 3000 m tief unter uns liegt die Stadt Susa. Nach erholsamer Rast steigen wir wieder ab zum Bus und fahren Richtung Lanzo und zum Gasthaus.
Auf und Ab 1400, 8 Std.
10. Tag: Heute erreichen wir den Nationalpark Gran Paradiso. Nach der Anfahrt beginnt der Anstieg zum Passo della Crocetta, 2600 m, im berühmten Schutzgebiet, wo neben Gämse, Fuchs, Steinmarder und Murmeltier eine Großpopulation von rund viertausend Steinböcken lebt. Der Abstieg führt zum Lago Ceresole Reale, hier wartet der Bus und bringt uns zur nächsten Hütte. Übernachtung im Lager.
Auf und Ab 1100 m, 5 Std.
11. Tag: Noch ein Parade-Dreitausender zum guten Schluss: Vom Lago Nivole beginnt der Aufstieg zur Spitze des Mont Taour Blanc, 3428 m. Die Bergwelt des Nationalparks, vom nahen Gran Paradiso bis hin zum Mont Blanc stellt sich zur Schau. Abschiedsstimmung macht sich breit. Der Abstieg endet in Pont im Val Savarenche.
Auf 900 m, Ab 1500 m, 7 Std.
12. Tag: Die Rückfahrt zum Hauptbahnhof München erfolgt sehr früh am Morgen über Colle Grand S. Bernard, Zürich, Bregenz und Kempten. Voraussichtliche Ankunft gegen 17:00 Uhr.